Die Oracle Datenbank-Programmiersprache PL/SQL wurde früher - insbesondere bei C/C++-Entwicklern - gerade bei rechenintensiven Operationen belächelt und damit auch in anderen Bereichen nicht eingesetzt. Trotz aller Vorteile, die durch datenbanknahe Datenverarbeitung entstehen kann.
Oracle hat sich seit der Datenbank-Version 9i entsprechend Gedanken gemacht und die Möglichkeit der Nativen Kompilierung geschaffen. Durch die native Kompilierung können Berechnungen (deutlich) beschleunigt werden, nicht jedoch die Ausführung von SQL-Befehlen.
Im Lauf der Jahre hat sich die native Kompilierung und deren Handhabung stetig weiterentwickelt.
In den Datenbank-Versionen 9i und 10g sieht die Lösung so aus, dass über einen (eigens zu beschaffenden) externen C-Compiler aus der Datenbank heraus aus der PL/SQL-Routine eine C-Library erstellt und im Dateisystem abgelegt wird.
Die Konfiguration des externen C-Compilers geschieht bei 9i in der Initialisierungsdatei der Datenbank, in 10g automatisch (kann aber auch konfiguriert werden).
In Version 11g wurde die native Kompilierung sehr vereinfacht und ist damit sehr komfortabel zu handhaben. Der größte Vorteil ist, dass kein externer C-Compiler mehr nötig ist. Außerdem wurden in 11g eigens neue numerische Datentypen eingeführt, deren Verwendung nativ kompilierte Programme noch weiter beschleunigen kann.
Telefon:
089 6228 6789-0
Telefon (gültig bis Ende 2010):
089 679090-40
E-Mail:
› info@muniqsoft.de